F. Kriegserfahrung und Heimatfront

Veröffentlicht auf von Valentin

1). Stimmung zu Kriegsbeginn:

Propaganda:  Unter dem Volk herrscht große Kriegslust. Sogar die Kinder wollen endlich den Krieg und spiele mit

kleinen Waffen und tragen Uniform.


Wirklichkeit: Der Krieg schockte auch viele Leute vor allem, die die etwas mehr von Politik verstanden und daher wussten, dass Deutschland schon rein Geographisch sehr angreifbar war. Die Kriegsbegeisterung gab es zu Beginn des Ersten Weltkriegs durchaus, aber sie wurde durch die Propaganda größer gemacht als sie war.

 

 


2). Frauen im Krieg:

Propaganda:  Die Frauen sind stolz und glücklich und wollen ihre Männer so stark sie können unterstützen.



Wirklichkeit:  Da die Männer an der Front waren, gab es keine Arbeiter mehr, also wurden die Frauen an deren         Stelle in die Fabriken gebracht um Waffen und andere für den Krieg wichtige Dinge herzustellen. 


3). Heldenkult: 

Propaganda: Die Leute kauften Weihnachtskugeln und Postkarten mit Bildern deutscher Heerführer, um zu signalisieren, dass sie voll hinter ihnen stehen und wollen das ihre Helden den Krieg gewinnen.



Wirklichkeit: Tausende Menschen ließen ihr Leben darunter auch viele Deutsche. In Frankreich machte man damit sogar Propaganda damit, dass man das Bild eines deutschen, toten Soldaten zeigt. Im Ersten Weltkrieg wurde der Krieg nicht mehr durch einen „edlen Zweikampf heldenhafter Krieger“ entschieden, sondern der Einsatz von Massenvernichtungswaffen (Artillerie, Maschinengewehre, dann auch Giftgas) entschied über Sieg oder Niederlage.

4). Leben im Schützengraben:

Propaganda:  Das Leben im  Schützengraben ist besser als irgendwo anders. Es macht Spaß dort zu leben und man ist durch den Graben so gut wie untötbar.



Wirklichkeit:  Die Bedingungen waren nicht Menschenwürdig, es gab wenig zu Essen, wenig zu Trinken, überall lagen tote Kameraden und es stank fürchterlich. Wenn man die erste Woche überlebte war man schön einer der glücklicheren.




5). Rolle der Religion:

Propaganda: Die Religion untersützt den Krieg völlig



Wirklichkeit:  Da viele Europäer die selben Religion hatten dachte der jeweilige Gott würde allein sein Land unterstützen und zerstörte Kirchen und andere gottgeweihte Dinge im Ausland.




6). Kinder und der Krieg: 

Propaganda: Kinder sollten den Krieg toll finden und sie spielten auch schon mit ihren Freunden das  Leben im Schützengraben nach.



Wirklichkeit:  Die Kinder waren während des Krieges nur im Weg und wurden ins Krankenhaus gesteckt, nur um weg zu sein.
7). Der Feind: 

Propaganda: Die  Deutschen sind gut zu den Kindern ihrer Feinde geben ihnen zu Essen und zu Trinken.



Wirklichkeit:  Es gab niemanden mehr zu dem man gut sein konnte, denn alles war vernichtet.



8). Hunger und Not: 

Propaganda: Man bekämpfe den Gegner mit U-Booten und es gehe allen gut.



Wirklichkeit: Kaum einer hatte etwas zu Essen und man musste in riesigen Schlangen anstehen um überhaupt etwas zuessen zu bekommen.


9). Neue Dimension des Schreckens:

Propaganda:  Giftgasangriffe sind gut zu verantworten denn die Gegner können sich mit ihren Gasmasken verteidigen.



Wirklichkeit: Die Gasmaken boten keinen schutz, also waren Giftgasangriffe tödlicher als alles andere, denn keiner konnte sich wirklich davor schützen.

 

10). Industrialisierte Vernichtung:

Propaganda: Der Schützengraben macht die Soldaten untödlich, er ist der optimale Schutz.

 

 

Wirklichkeit: Die Leute im Schützengraben starben nacheinander weg. (kein : Essen, Wasser, Hygiene.......)



11). „Totaler“ und „Globaler“ Krieg: 

Propaganda: Der Einsatz Artillerie ist eine faire Methode und sie ist Kinderleicht zu bedienen.




Wirklichkeit: Die Hauptwaffe des Ersten Weltkrieges war die Artillerie. Ihr Einsatz brachte Massentot und furchtbare Verletzungen.


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