B. Gründe für den 1. Weltkrieg - Zusammenfassung

Veröffentlicht auf von Valentin


Man kann sagen dass sich die Gründe für den 1. Weltkrieg in drei größere Unterkapitel gliedern lassen:

 


1. Imperialismus

2. Nationalismus

3. Militarismus



1. Der Imperialismus


Der Imperialismus Begann ungefähr 1870 und dauerte bis 1914 also 44 Jahre.

An eine Beteiligung Deutschlands am "Kolonialrennen" war erstmal nicht zu denken,

da Bismarcks Politik ersteinmal die Festigung Deutschlands vorsah, außerdem

sah er Deutschland im Zentrum Europas an schlechter Position da jederzeit ein 2-Frontenkrieg

entstehen konnte.

1884 schließlich stellte Bismarck mehr oder weniger freiwillig ein paar von Privatleuten erworbene

Gebiete unter den schutz des Reiches.



darunter z.B. Togo, Kamerun, Deutsch-Südwestafrika


Diese Gebiete waren aber im vergleich zu denen der europäischen Großmächte unbedeutend.


Groß-Britannien stellte dabei alles in den Schatten, denn sie besaßen 1914 ein fünftel der Welt.



Deutschland beteiligte sich am Kolonialrennen erst als Wilhelm II. an die macht kam, denn

er dachte ganz anders wie Bismarck und handelte auch eher unvorsichtig, er forderte zum Beispiel

England heraus, indem er anfieng seine geliebte, später jedoch kaum eingesetzte, Flotte zu bauen.


Bei den Eroberungen der Kolonien wurde auf deren Bewohner keine Rücksicht genommen,

es starben viele Menschen.


Da jede Nation so viele Kolonien wie möglisch beherrschen wollte, waren Konflikte an der Tagesordnung.

Z.B. entstanden Konflikte in Afrika zwischen Frankreich und Großbritannien.





2. Nationalismus


Nationalismus war zu der Zeit übertriebene Vaterlandsliebe. Jeder Bürger rechtfertigte die taten des Staates egal wie graußam, sie waren auch noch extrem stolz auf ihr Vaterland das einzig ware Land, wie die Bürger dachten.

Der besondere Stolz lag dabei oftmals auf den Kolonien. Auch in der Nationalhymne finden wir den Nationalismus wieder.





3. Militarismus



Schon im Kindesalter wurde der Hang zum Militär unterstützt. Die Kinder spielen mit den Kriegsmaschinen nur etwas kleiner und gehen dann in der Kleidung eines Matrosen zur Schule, so gehörte das Militär schon zum Alltag dazu. So wurde auch die Lösung von Konflikten mit militärischer Macht von den Leuten gebilligt.

Der militarismus war auch das Wettrüsten z.B. bei Deutschland an der später fast nie eingesetzten Flotte sichtbar.




-> Der Krieg wurde immer Wahrscheinlicher!!


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